Montag, 22. Oktober 2007

Adrian Mole - The Cappuccino Years


Witzig wie alle Adrian Mole-Bücher. Die Zeit liegt zwar schon so lange zurück (Beginn von New Labour, also 1997), daß das ganze etwas ältlich wirkt, ich manche Referenzen bzw. verulkte Zeitgeistkisten auch nicht so ganz kapiere - aber trotzdem sehr nett. Mehr gelacht habe ich allerdings bei "Adrian Mole and the Weapons of Mass Destruction" - aber das kann einfach daran liegen, daß ich das zeitnäher gelesen habe. Lange überlegt habe ich, warum das ganze Konzept funktionert und sich beim Lesen nicht immerzu die Zehennägel hochrollen vor Fremdschämen. Robert hatte die Lösung: weil man in Adrian Mole drinsteckt (sozusagen), also nie Opfer seiner Doofheit wird. Und man schämt sich nicht fremd, weil man ihn nicht von außen wahrnimmt. Man ist quasi gepuffert durch den Filter seiner Stumpfheit.

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