Donnerstag, 14. Februar 2008

Elegy

Hab ich gar nicht gesehen, und das schönste ist ja, sich über Filme auszulassen, die man gar nicht gesehen hat. Kann der größte Mist sein - man wird es nie erfahren und kann hemmungslos vom Leder ziehen, unangekränkelt von der Seherfahrung Blässe.
Ich wollte aber nur kurz anmerken, daß ich die Enttäuschung einiger Journalisten (z. B. von arte) über Isabel Coixets "Elegy" nicht verstehe. Es wird beklagt, es sei ein gekonnt gemachter, aber seichter, weichgespülter Film ohne Aussage. Wer bitte hat denn nach "Mein Leben ohne mich" von dieser Regisseurin irgendetwas anderes erwartet als geschmäcklerischen Kitsch, der vorgibt, Kino mit Tiefgang zu sein?

Keine Kommentare: