Vor über einem Jahr wurden die Karten gekauft, heute ist es tatsächlich endlich soweit: Love's Labour's Lost in Stratford, Royal Shakespeare Company mit - und nur darum geht es ja! - David Tennant.
Erst übererregt wie ein kleines Kind am Heilig Abend macht sich schnell ein Gefühl des Antiklimax ein, weil: ob der Mensch in Wirklichkeit 20 m entfernt auf der Bühne steht oder als Doctor Who über den Bildschirm flimmert - es macht schlicht keinen Unterschied. Genauso gut könnte er in einem Paralleluniversum existieren - wie soviele Charaktere in gleichnamiger Serie. Zumal ich nicht die Coolness (oder Uncoolness?) aufbringe, beim Applaus mit einer Rose zum Bühnenrand zu latschen. Nicht, dass ich eine Rose gehabt hätte.
Das Ganze hinterläßt ein schales Gefühl der Peinlichkeit... auch ohne Rose.
Samstag, 4. Oktober 2008
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