Macht ist mir per se suspekt; allein das Streben nach Macht scheint mir fragwuerdig, zu nah (!s. letzter Post) verwandt mit Manipulation nehme ich das Konzept "Macht" wahr. Macht hat man ueber jemanden - und das macht diesen wiederum machtlos.
Was aber, wenn Macht auch verstanden werden koennte als die Faehigkeit, andere zu einem Handeln zu motivieren, das anders nicht zustande kaeme?
Das wuerde bedeuten, es wird aus intrinsischer Motivation agiert, die aber ohne die "Macht" des Gegenuebers so nicht entstanden waere.
So erfuellen wir doch - gerne, aus freien Stuecken und wahrhaft ungezwungen - Wuensche eines geliebten Menschen; der so, selbstverstaendlich, Macht ueber uns hat. Oder uns Macht gibt? Denn wir haben es in der Hand, den Wunsch zu erfuellen - oder nicht. (s. auch www.thisisindexed.com vom 30.4.09!)
Ist Macht vielleicht nicht die Einwegbeeinflussung, als die ich es bislang wahrgenommen habe?
Sonntag, 3. Mai 2009
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