Dienstag, 31. August 2010
Chronic City
von Jonathan Lethem wurde hochgelobt und von Nichtvielleserin sehr empfohlen. Ich bin underwhelmed. Klingt ja durchaus vielversprechend exzentrisch: Hauptperson ist der Verlobte einer Astronautin, die auf der Erdumlaufbahn gestrandet ist. Witzige Idee. Es geht dann aber eher um die Beziehung besagter Hauptperson zu einem in New York gestrandeten Möchtegern-Genie oder von mir aus auch wirklich Genie. Irgendwie flach das Ganze. Literatur ohne Weisheit. New-York-Hipster finden das Buch wahrscheinlich aus Prinzip toll - und ganz toll finden es vermutlich Möchtegern-New-York-Hipster. Selbst die Sprache hat mich nicht drangehalten, obwohl sie voll ist von stimmigen, überraschenden Bildern und Vergleichen. Schade irgendwie - scheint so viel Potential zu haben, und ist dann einfach so langweilig und uninteressant.
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